Im Rückblick auf die letzten Jahre meiner Künstlerischen Ausbildung an der Edith-Maryon Kunstschule hat sich für mich gezeigt, dass mein starkes Interesse den menschlichen Körper immer und immer wieder zu erforschen und abzubilden ein grundlegendes Element in meinem künstlerischen Schaffen bildet. Es geht mir nicht darum eine Hülle zu erschaffen, oder ein Abbild von Körpern, wie wir sie tausendfach in Werbung und Medien zu Gesicht bekommen. Viel mehr gilt mein Interesse dem, was uns im Innersten bewegt. Es nach außen zu kehren und für den Betrachter sichtbar zu machen will ich mir zur Aufgabe machen. Es geht mir nicht darum anatomisch präzise ausgearbeitete Skulpturen zu erschaffen. Viel mehr reizt es mich emotionale Momente so in einer Arbeit zu verpacken, das sie vom Betrachter nicht auf den ersten Blick erfasst werden können.

Es soll ein Dialog zwischen Objekt und Betrachter entstehen, den jeder auf seine ganz persönliche Art und Weise wahrnehmen kann.

Besonders ergreifend finde ich innere Themen und Bilder die wir Menschen oft vor uns selbst und unseren Mitmenschen verbergen(bewusst oder unbewusst). Das Geheimnisvolle, Skurrile, Erschreckende.

 

Durch abstrakte Formen, die an das „menschliche“ oft nur noch erinnern, möchte ich  Arbeiten erschaffen, die meiner ganz persönlichen Ästhetik entsprechen.